Das Digitale Zeitalter 6

Autor: André Grötschel (geschrieben im Jahr 2009)

IT Trends 2009

In einer sich immer verändernden Branche, möchte jeder auf der ersten Welle mit reiten. Wohin diese Welle geht, weiß niemand so ganeu. Doch die aktuellen Etappen Green IT, Virtualisierung und Mobilität sind in aller Munde.

Auch in der IT-Branche ist der Klimawandel und Umweltschutz angekommen. So versuchen alle namenhaften Unternehmen grüne Techniken zu vermarkten. Hier ist vor allem der Stromverbrauch gemeint, den dieser soll reduziert werden. Zum einen brauchen heutige Superrechner ein unglaublich hohen Bedarf an Strom, die daraus entstehende Wärme kann mit herkömmlichen Methoden nicht mehr transportieren. Zum anderen benötigt ein Task nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt alle Komponenten. Vor allem der Idle und Standby Modus sollen so gut wie keinen Bedarf mehr haben.

Der nächste Trend betrifft die Virtualisierung. Hierzu werden auch Teile der Software Oriented Architecture (SOA) gezählt, sowie die Browser-basierten Anwendungen. Da nicht jede Anwendung einen Computer gleich belastet, jedoch alles Ausfallsicher sein soll, müssen die Computer zusammengefasst und dynamisch agieren können.

Jeder möchte mobil sein und auf den Komfort und Leistung eines Desktop Rechner nicht verzichten. So lagern viele ihre Daten zu verteilten Datenzentren aus und greifen von überall darauf zu. Das gleiche geschieht mit den eigentlichen Anwendungen. Genannt wird dieser Vorgang Cloud Computing, also grob übersetzt Wolken rechnen (Das Internet wird in Skizzen als Wolke dargestellt, die nun rechnen als Dienstleistung anbietet). Zudem werden Unternehmenssoftware mit interaktiven und kollaborativen Elementen immer wichtiger. Diese Entwicklungen sind aus Sicht der Kunden notwendig, um der weltweiten Vernetzung Rechnung zu tragen und um effizientes Arbeiten auf Geschäftsreisen zu garantieren. Aber auch, um Mitarbeitern die gewünschte Flexibilität zu ermöglichen.

In Zukunft gewinnt der Slogan “anytime, anywhere, anyhow” immer mehr an Bedeutung und setzt sich durch.

Blogger

Ein weiterer Trend ist das Blog. Weblog, Blogger was ist das den? Auf jeden Fall kann niemand mehr diese ignorieren oder doch nicht?

Es gibt zwar eine steigene Anzahl dieser Blogger, doch im gesamten Verhältnis zur Bevölkerung eine sehr kleine Anzahl. Diese neuere Art der Publikation ist mittlerweile einige Jahre alt, doch sie wirkt wie ein Schatten. Bloggen entstand in den USA, dort wo um die Jahrtausendwende die dortigen Medien immer inhaltsloser wurden. Eine Vielzahl von Amerikanern wollten bestimmte Themen anderen mitteilen und die alten Kommunikationswege waren dafür nicht so beschaffen.

Als sich dieser Trend auf der Welt verbreitete kam es auch nach Deutschland. Der größte Unterschied zwischen deutschen Bloggern und US-Amerikanischen Bloggern ist der, dass in den USA die Blogs in sehr vielen Lebensbereichen Einzug erhalten haben. Jedoch in Deutschland dieser Bedarf der Kommunikation nicht gleich hoch war.

So gibt es zusätzlich eine Diskusion darüber, ob Blogger als schreibende Amateure gelten. Oder ob diese nicht doch eine Daseinsberechtigung haben könnten. Das Problem liegt dort begraben, wo die Herangehensweise zu einem geschriebenen Textes beginnt. So mag der Blogger keine aufwendigen Nachforschungen unternehmen, sondern ausschließlich über seine Interessen und / oder Zufallsinformationen berichten. Da jedoch eine etwas größere Zahl von Gleichgesinnten mit einander virtuell verbunden sind, also sich gegenseitig verknüpfen, werden durchaus Kontrollmechanismen genutzt.

Blogs werden erst dann angenommen werden, wenn alle Universitäten Online Quellen zulassen. Zudem die Berichterstattung der Verlage und Zeitungen in der Online Welt angekommen sind und es nicht mehr als Spielplatz ansehen. Jedoch müssen die Herausgeber von Blogs für ein Mindestmaß an Qualität garantieren, das dem der heutigen Journalisten gleichkommt oder übertrifft. Und zu guter letzt muss in der Allgemeinheit die Diskussionskultur und Medienkompetenz angeschoben und gelehrt werden.